MOZART, LIGETI UND DVOŘÁK

Musikkollegium Winterthur

FR. 16. APR 2021
19.30 Uhr

St. Johann
Schaffhausen

Tickets ab 1. September 2020
Konzerteinführung

mit Lion Gallusser
um 18.45 Uhr in der Ochseschüür

MUSIKKOLLEGIUM WINTERTHUR

Thomas Zehetmair, Leitung
Pierre-Laurent Aimard,
Klavier

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 D-Dur, KV 175

György Ligeti

Konzert für Klavier und Orchester

Antonín Dvořák

Sinfonie Nr. 5 F-Dur, op. 76

Das Klavierkonzert KV 175 ist eines der frühen Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart: Es steckt voller jugendlichen Einfallsreichtums, scheint mit seiner Genialität aber bereits die Reife der späteren Konzerte für Klavier des Komponisten anzukündigen. Im atemberaubenden dialogischen Wettstreit zwischen Solo und Tutti entfalten sich die Schönheit der Melodien und die Tiefe ihrer Empfindung.

Ganz im Gegensatz zum ‹Wunderkind› Mozart musste György Ligeti lange auf seinen ersten Klavierunterricht warten: «Erst als ich vierzehn Jahre alt war», erinnerte sich Ligeti, «konnte ich bei meinen Eltern durchsetzen, dass ich Klavierunterricht bekam. Ich wäre so gerne ein fabelhafter Pianist! Ich spiele leidenschaftlich gerne Klavier – doch nur für mich. Um eine saubere Technik zu bekommen, muss man mit dem Üben früh beginnen. Diesen Zeitpunkt habe ich hoff nungslos verpasst.»

Nicht verpasst hat ihn Pierre-Laurent Aimard: Bereits mit zwölf Jahren wurde er am Konservatorium in Lyon aufgenommen. Und früh schon, in den 1990er-Jahren, setzte sich Aimard in wegweisenden CD-Einspielungen für das pianistische Werk von György Ligeti ein. «Als ich in den frühen 1980er-Jahren erstmals mit Ligeti arbeitete, war ich Mitglied des Ensemble intercontemporain. Unsere Zusammenarbeit intensivierte sich, ich spielte regelmässig seine Musik, wirkte bei Porträtkonzerten mit und brachte Kompositionsaufträge zur Uraufführung. Es war eine faszinierende Erfahrung.» Mit Aimard am Klavier hören wir in Schaffhausen folglich eine Interpretation des Konzerts von Ligeti aus erster Hand.

Die fünfte Sinfonie von Antonín Dvořák, die dieser 1875 innerhalb weniger Wochen schuf, gilt als sein persönlichstes Werk. Die böhmisch geprägte Musik handelt vom Erwachen der Natur, ist mal pastoral, mal mitreissend tänzerisch. Es ist ein lebensbejahendes Werk, das uns den Abend geradezu jubelnd beschliessen lässt!

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2020-07-01T09:55:26+02:00

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