BRAHMS – das Herz geht einem dabei auf!

Collegium Musicum Basel

FR. 19. FEB 2021
19.30 Uhr

St. Johann
Schaffhausen

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Konzerteinführung

mit Saskia C. Quené
um 18.45 Uhr in der Ochseschüür

COLLEGIUM MUSICUM BASEL

Annedore Neufeld, Leitung
Benjamin Engeli,
Klavier

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy

Ouvertüre zum Singspiel «Die Heimkehr aus der Fremde», op. 89

Johannes Brahms

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll, op. 15

Johannes Brahms

Sinfonie Nr. 3 F-Dur, op. 90

Nach sehnsuchtsvoll-freudigen Klängen der Ouvertüre zu Felix Mendelssohn Bartholdys «Heimkehr aus der Fremde» widmet sich das Konzert zwei Meisterwerken von Johannes Brahms, einem der grössten Komponisten der deutschen Romantik. Fünf Jahre rang der junge Brahms mit seinem ersten Klavierkonzert. Denn der enthusiastische Robert Schumann hatte im Jahr 1853 in der «Neuen Zeitschrift für Musik» über Brahms geschrieben: «Das ist ein Berufener.» Geehrt – aber auch verunsichert ob so vieler Vorschusslorbeeren – fiel es Brahms schwer, den grossen Erwartungen gerecht zu werden. Doch sein erstes Klavierkonzert wurde zu einem der schönsten Klavierkonzerte der Musikgeschichte überhaupt.

Über die Entstehung der dritten Sinfonie von Brahms weiss man bis heute wenig. Brahms war zwar ein leidenschaftlicher Briefschreiber, doch über diese Sinfonie findet sich kein einziges Wort. Immerhin ist bekannt, dass er das Werk in den Sommerferien 1883 in Wiesbaden fertigstellte, wo er sich mit 50 Jahren in eine wesentlich jüngere Frau verliebt hatte. Noch vor der Uraufführung spielte Brahms sein «Liebeswerk» seinem guten Freund Antonín Dvořák am Klavier vor.
Dvořák war begeistert und schrieb an den Verleger Fritz Simrock: «Ich sage und übertreibe nicht, dass dieses Werk seine beiden ersten Symphonien überragt; wenn auch nicht vielleicht an Grösse und mächtiger Konzentration – so aber gewiss an – Schönheit! Es ist eine Stimmung drin, wie man sie bei Brahms nicht oft findet! Welch herrliche Melodien sind da zu finden! Es ist lauter Liebe und das Herz geht einem dabei auf. Denken Sie an meine Worte und wenn Sie die Symphonie
hören, werden Sie sagen, dass ich gut gehört habe.»

Der Schweizer Pianist Benjamin Engeli zählt zu den vielseitigsten Musikern seiner Generation. Er musiziert in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, der Sala São Paulo, dem Shanghai Oriental Art Center oder dem Musikverein Wien. Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Symphonieorchester Moskau oder dem Tonhalle-Orchester Zürich. Zahlreiche CD-Produktionen mit Werken von Joseph Haydn über George Gershwin bis zur neuesten Musik dokumentieren seine grosse stilistische Bandbreite. Als Pädagoge war er acht Jahre Dozent für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Basel; seit 2013 leitet er eine Klavierklasse am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch. In Schaffhausen war er zuletzt mit dem Kammerorchester des Musik-Collegiums Schaffhausen und der Sinfonietta Schaffhausen zu hören.

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2020-09-01T13:58:37+02:00

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