2. Schaffhausen Klassik-Konzert

© Helena Winkelman, Foto: Margrit Müller

SINFONIETTA
SCHAFFHAUSEN

FR. 10.11.2017
19.30 Uhr

St. Johann

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Sinfonietta Schaffhausen

Helena Winkelman, Violine
Paul K. Haug, Leitung

PROGRAMM

Ludwig van Beethoven

Violinkonzert D-Dur, op. 61

Franz Schubert

Sinfonie Nr. 8 C-Dur, D 944 «Die Grosse»

Robert Schumann entdeckte sie und Felix Mendelssohn führte sie als Erster auf: die grosse C-Dur-Sinfonie von Franz Schubert, über deren Entstehung musikwissenschaftliche Detektive seit Jahren ermitteln und wegweisen.

«Diese Symphonie hat unter uns gewirkt wie nach den Beethoven’schen keine noch. Hier ist, außer meisterhafter Technik der Komposition, noch Leben in allen Fasern, Kolorit bis in die feinste Abstufung, Bedeutung überall, schärfster Ausdruck des Einzelnen, und über das Ganze endlich eine Romantik ausgegossen, wie man sie schon anders woher bei Schubert kennt.»

(Robert Schumann)

Nikolaj Znaider, einer der führenden Geiger unserer Zeit, sagte über Beethovens Violinkonzert einmal, es sei die «Bibel der Violinliteratur». Das Werk war völlig neuartig in seiner Zeit und übertraf auch im Umfang alle früheren Violinkonzerte. Es entstand innerhalb kürzester Zeit im Herbst 1806 und wurde offenbar so knapp vor der Uraufführung im Theater an der Wien fertig, dass der Solist und Widmungsträger Franz Clement seinen Part im Konzert vom Blatt spielen musste. Anfangs verurteilten die Kritiker das Werk. Seinen verdienten Durchbruch erlebte es, nachdem Joseph Joachim es als Dreizehnjähriger 1844 unter der Leitung von Felix Mendelssohn in London gespielt hatte. Seither hat es seinen festen Platz im Konzertrepertoire. Ob traditionell klassisch, romantisch angehaucht oder brennend leidenschaftlich: Kreisler, Heifetz, Kremer, Faust, Zehetmair, Batiashvili, Stern oder Mutter — jede Interpretation dieses Werkes klingt völlig anders.

Helena Winkelman wird uns ganz bestimmt mit ihrer Interpretation aufhorchen lassen!

Unterstützt durch:

2017-09-13T20:30:25+00:00